Leipzig
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Bundesland
Sachsen
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Projektstatus
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in
2023
Dauer:
11
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Kurzbeschreibung - Um was geht's genau?

Das E-Tool Kultur ist ein webbasierter CO₂-Rechner für den Kulturbetrieb. Entwickelt wurde es in einer städte- und branchenübergreifenden Kooperation zwischen dem Dezernat Kultur der Stadt Leipzig, dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden, der AG Mittelstandsinitiative "Energiewende und Klimaschutz", der GICON Großmann Ingenieur Consult GmbH, dem Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW und dem Softwareunternehmen WIPS-com GmbH. Das E-Tool Kultur wurde im November 2023 öffentlich vorgestellt und steht seitdem allen Kultureinrichtungen und -veranstalter/-innen mit Sitz in Leipzig und Dresden kostenfrei und dauerhaft zur Verfügung.

Das E-Tool Kultur basiert auf dem bewährten "E-Tool" für Unternehmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (www.energie-tool.de) und wurde an die spezifischen Anforderungen des Kulturbereichs angepasst. Ca. 150 Kultureinrichtungen in Leipzig und Dresden haben die Entwicklung aktiv mitgestaltet und erhalten weiterhin Schulungen und Workshops zur Nutzung des Tools, welches fortlaufend weiterentwickelt wird.

Mit dem E-Tool Kultur können Kultureinrichtungen und Veranstaltungen einen umfassenden CO₂-Fußabdruck erstellen, der nicht nur direkte, sondern auch indirekte Emissionen berücksichtigt, wie die Anreise des Publikums oder die Anlieferung von Material. Die detaillierte Datenerfassung und -auswertung ermöglichen es, Emissionsquellen zu identifizieren und Einsparpotenziale zu erkennen. Dieser Schritt ist besonders relevant, da es bisher kein geeignetes kostenfreies Webtool für den Kulturbereich gibt, das die vielfältigen Formate und Emissionsquellen der Kulturbetriebe präzise erfasst.

Die Zusammenarbeit zwischen Leipzig und Dresden sowie zwischen Kultur und Wirtschaft/Handwerk ist wegweisend. Der webbasierte CO₂-Rechner "E-Tool Kultur" wurde an die spezifischen Anforderungen der Kulturbranche angepasst und bietet zahlreiche Vorteile, darunter Benutzerfreundlichkeit, transparente Darlegung der Berechnungsfaktoren und eine differenzierte Bilanzierung nach dem global anerkannten Standard Greenhouse Gas Protocol (GHG).

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Mehrwerte – Was bringt's?

  • Die Einführung des E-Tool Kultur ermöglicht den Kultureinrichtungen nicht nur eine genaue Bilanzierung ihrer CO₂-Emissionen, sondern auch die Ableitung von wirksamen Maßnahmen zur Reduktion.
  • Die CO₂-Bilanzierung wird zunehmend zu einem zentralen Bestandteil der Nachhaltigkeitsberichterstattung und fördert die Umsetzung von Klimazielen in der Kultur. Das E-Tool Kultur ermöglicht, gesellschaftstragende Kultureinrichtungen auf den Weg zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Transformation zu führen.
  • Durch die Implementierung eines CO₂-Rechners werden die Kultureinrichtungen befähigt, ihren CO₂-Fußabdruck umfassend zu erfassen. Dies ermöglicht eine gezielte Identifikation von Emissionsquellen und unterstützt die Einrichtungen dabei, nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen und ihre Umweltauswirkungen zu minimieren.
  • Der CO₂-Rechner fördert Transparenz in Bezug auf die Umweltauswirkungen von Kultureinrichtungen. Dies trägt zur Bewusstseinsbildung bei Künstlern, Mitarbeitern und Besuchern bei und schafft eine Grundlage für eine offene Diskussion über nachhaltige Praktiken.
  • Durch die genaue Erfassung von Emissionen und den daraus resultierenden Erkenntnissen können Kultureinrichtungen ihre Ressourcen effizienter nutzen. Dies umfasst unter anderem den Einkauf von Materialien, den Einsatz von Energie oder die Organisation von Veranstaltungen.
  • Das gemeinsame Engagement von Leipzig und Dresden in diesem Projekt zeigt, dass Kulturinstitutionen eine Vorreiterrolle im Hinblick auf Nachhaltigkeit übernehmen können. Dies könnte andere Städte und Kultureinrichtungen dazu inspirieren, ähnliche Initiativen zu starten.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Kultureinrichtungen, städtischen Behörden, Experten und Unternehmen fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Dies trägt zur Bildung eines Netzwerks bei, das die Implementierung nachhaltiger Praktiken in der gesamten Kulturlandschaft unterstützen kann.

Umsetzung – Tipps für andere Kommunen

  • Branchenübergreifende Kooperation.
  • Zusammenarbeit mit Fachexpert:innen.
  • Einbezug der Kultureinrichtungen und -veranstalter/-innen; aktive Mitwirkung und Mitgestaltung des Transformationsprozesses und in der Entwicklung von Werkzeugen, Maßnahmen und Programmen.

Erfahrungen – Was wurde gelernt?

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Was lief besonders gut?

  • Der agile, zügige Arbeitsprozess: Entwicklung des E-Tool Kultur in nur 11 Monaten!
  • Der gezielte Einbezug von ca. 150 Kultureinrichtungen in Leipzig und Dresden in den Prozess gewährleistete die Entwicklung eines bedarfsorientierten Werkzeugs.
  • Branchen-, Städte-, Fach- und spartenübergreifende Kooperation.
  • Kooperation auf Augenhöhe: klare Zielsetzung, Entscheidungsfreudigkeit, Verknüpfung von Expertisen, Erweiterung der Perspektiven über den eigenen Fachbereich hinaus.
Icon - Was würdest du rückblickend betrachtet anders machen?

Was würdest Du rückblickend betrachtet anders machen?

  • Frühzeitigere Abstimmung / Kooperation mit anderen Kommunen, da die Kultureinrichtungen und -veranstalter bundesweit vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
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