Kempten e-CarSharing
Stand
Oktober 2023
Kempten
Bundesland
Bayern
Einwohner
70000
Projektstatus
In fortlaufendem Betrieb
In fortlaufendem Betrieb
In fortlaufendem Betrieb
In fortlaufendem Betrieb
in
Dauer:
24
Monate
3
0
Nutzer:innen fanden dieses Praxisbeispiel hilfreich
Kurzbeschreibung - Um was geht's genau?
Die Stadt Kempten hat sich mit seinem Mobilitätskonzept "Kempten 2030" zum Ziel gesetzt, neue und klimafreundliche Formen der Mobilität zu fördern. Um dies umzusetzen, werden an verschiedenen Stellen Mobilpunkte errichtet, an denen unterschiedliche Typen von Elektrofahrzeugen ausgeliehen werden können.
Das Kommunale e-CarSharing Angebot wird in Kooperation mit dem lokalen "Autohaus SIRCH" und dem Allgäuer Überlandwerk (AÜW) umgesetzt.
- Das Unternehmen „SIRCH Mobility“ bietet regional die elektronischen Fahrzeuge an, welche über die Sirch-Mobility-App reserviert, gebucht und bezahlt werden können. Die kostenlose Registrierung erfolgt dabei online über die App oder Webseite.
- Die Stadt Kempten stellt die Stellplätze und Mobilpunkte im öffentlichen Raum und finanziert die Nutzung der Fahrzeuge mit einem Basisbetrag.
- Aktuell werden vier e-CarSharing-Fahrzeuge von der Stadtverwaltung, aber auch von Privatpersonen für Versorgungs- und Freizeitfahrten und von Vereinen und Unternehmen für Dienstfahrten genutzt. Das reduziert den Fahrzeugpool in Kempten und spart Kosten ein.
- Die Ladesäulen gehören dem lokalen Energieversorger AÜW. Das Carsharing Unternehmen hat ein exklusives Nutzungsrecht für die Ladestationen, die Kosten werden in im Preis berücksichtigt.
Seit 2019 läuft das Projekt und wird weitergeführt.
Mehrwerte – Was bringt's?
- Es gibt für Bürger:innen keine Anschaffungs- und Unterhaltskosten für ein eigenes Fahrzeug. Es wird nur für die Nutzung gezahlt.
- Das e-CarSharing Angebot führt zu einer effizienteren Nutzung von Fahrzeugen in Kempten und stellt eine klimafreundliche Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennermotor dar.
- Das e-CarSharing Angebot ist eine kostengünstige Mobilitätsalternative und führt zu einer Sensibilisierung der Bürger:innen für E-Mobilität.
- Das Angebot ist eine gute Werbung für alternative Mobilitätsformen.
Umsetzung – Tipps für andere Kommunen
- Es ist wichtig gute Partner zu finden, die Lust haben sich für die Mobilitätswende zu engagieren. Lokale Anbieter und Unternehmen bieten sich an.
- Es braucht eine Bereitschaft der Kommune, um das Projekt finanziell zu unterstützen.
- Die Stadt muss an geeigneten Standorten Stellplätze zur Verfügung stellen.
- Es braucht eine starke Kommunikation in die kommunale Stadtverwaltung hinein, um das e-CarSharing als Alternative zum Dienstwagen zu etablieren.
Erfahrungen – Was wurde gelernt?
Was lief besonders gut?
- Das Angebot wird mittlerweile stark genutzt.
- Das Projekt bereitet nur wenig Arbeit, da die Dienstleistung bei dem e-CarSharing Unternehmen liegt.
- Die Zusammenarbeit der beteiligten Partner.
Was würdest Du rückblickend betrachtet anders machen?
- Die Ladesäulen wurden zu Beginn des Projektes von der Stadt gekauft und nicht von einem externen Betreiber. Es ist jedoch um einiges einfacher, die Ladesäulen extern betreiben zu lassen.
- Wichtig ist auch die richtige Bewerbung des Angebots z. B. durch Werbung für Mobilpunkte oder durch Einbeziehen der Verwaltung, damit es in der Öffentlichkeit gut ankommt.
Verwendete Ressourcen
Investitionshöhe
€€€€€
Sehr gering
€€€€€
Gering
€€€€€
Mittel
€€€€€
Hoch
€€€€€
Sehr hoch
20000
EUR
Geschätzter Aufwand
Förderungsanteil
11-30%
Laufende Kosten
Gesunken
Gleich geblieben
Gestiegen
Erzielte Ergebnisse
Energieersparnis
Sehr gering
Gering
Mittel
Hoch
Sehr hoch
Indirekt
Keine Angabe möglich / unklar
MWh/Jahr
CO2-Ersparnis
Sehr gering
Gering
Mittel
Hoch
Sehr hoch
Indirekt
Keine Angabe möglich / unklar
Tonnen pro Jahr
Bürgerpopularität
Sehr negativ
Negativ
Neutral
Positiv
Sehr positiv
Bewertung
Verwendete Ressourcen
Investitionshöhe
Geschätzter Aufwand
Förderungsanteil
Laufende Kosten
Erzielte Ergebnisse
Energieersparnis
CO2-Ersparnis
Bürgerpopularität
Bewertung
Starte direkt durch! 🚀
Good News: Dein/e Ansprechpartner:in hat sich bereit erklärt, Dir bei Fragen zur konkreten Umsetzung zu helfen.
Stefan Sommerfeld
Steht gerne für ausführliche Unterstützung zur Verfügung
Gibt gerne erste Hinweise
Wir bitten um Dein Verständnis!
Detailfragen zum Projekt können im Moment leider nicht beantwortet werden.
Dokumente und Anlagen
Hier findest Du Dokumentation, die sich direkt auf dieses Praxisbeispiel bezieht und Dir eventuell Deine eigene Umsetzung erleichtern kann.
Dokumente und Anlagen
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Dokumente und Anlagen
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